Naturnahe Ernährung

Wie sieht die artgerechte Ernährung für Kaninchen aus?

Wenn man sich einmal den Speiseplan der Wildkaninchen ansieht, die sich hauptsächlich von Blättern, Gräsern und Wurzeln ernähren, wird schnell klar, dass ein Kaninchen ein Frischkostler ist. Ich habe meine Fütterung der der Wildkaninchen so gut es ging angeglichen. Der Hauptbestandteil der Ernährung besteht also aus frischer Wiese, Zweigen mit frischen Blättern und  Wildkräutern  dass sich durch eine große Artenvielfalt auszeichnet.

Zwischendurch reiche ich ergänzend frisches Gemüse und in sehr kleinen mengen Obst.

Die Fütterung im Sommer

Der Sommer ist die beste Jahreszeit seine Kaninchen artgerecht zu ernähren. Die Vielfalt an Wildkräutern und Gräsern ist sehr hoch. Aus dem eigenen Garten oder aus dem Wald. Ich gehe für meine Kaninchen regelmäßig sammeln. Ebenso stehen auf meinem Speiseplan frische Zweige mit Blättern, die stammen direkt aus meinem Garten. 

Zusätzlich gibt es im Sommer jeden Tag ein Körbchen voll mit wertvollen Kräutern, wie Minze, Tymian und Basilikum.

Welches Trockenfutter ich vefüttere

Edelgrün-Cobs, angereichert mit über 60 verschiedenen Wildkräutern und Gräsern.

Cobs sind nicht mit Pellets vergleichbar.

Die Kaninchen müssen sich ihr Futter erarbeiten und sind gut beschäftigt und durch die grobe und faserreiche Struktur wird auch der Zahnabrieb gefördert.

Die Edelgrün-Cobs sind mit der wertvollen Esparsette angereichert. Sie gewährleistet eine gute Verdauung, dies stärkt das Immunsytem und beugt Parasiten und Blähbäuchen vor.

Die Cobs sind warmluftgetrocknet, somit bleiben die wichtigen Nährstoffe erhalten.

Weitere Informationen unter: Glaisiner Premium 

Grünhopper, in 5 verschiedenen Sorten.

Viele verschiedene Blätter, Blüten, Wurzeln und Rinden sorgen für ein abwechlungsreiches und gesundes Futtervergnügen. Es ist der Ernährung der Wildkaninchen nachempfunden und deshalb besonders artgerecht und ursprünglich.

Grünhopper wird von all meinen Kaninchen sehr gut angenommen. Die grobe Struktur sorgt dafür das die Zähne gut abgerieben werden.

Die Kräutervielfalt unterstützt das Immunsystem, die Atemwege, sowie die Schleimhäute. 

Weitere Informationen unter: Grünhopper

Ergänzend verfüttere ich regelmäßig Saaten und Samen. Sie wirken sich ganz besonders auf das Wohlbefinden der Kaninchen aus, helfen und unterstützen beim Fellwechsel,wirken entwurmend, beugen Blähbäuchen vor, entkrampfen und wirken schmerzlindernd und sind Energieliferant, gerade für den Winter sehr zu empfehlen.

Gerne mische ich mir nach Bedarf aus vielen verschiedenen Komponeten das Saatenfutter selber zusammen.

 

 

 

Weitere Informationen unter: Mixerama  

Der Winter ist Gemüsezeit. Da es in der kalten Jahreszeit draußen kaum etwas frisches zu finden gibt, werden meine Kaninchen im Winter mit Kohl und Gemüse gefüttert um eine regelmäßige Vitaminversorgung zu gewährleisten. Die Ergänzung mit getrockneten Wildkräutern und Blättern macht die Ernährung auch im Winter vollwertig. Zusätlich können auch Zweige angeboten werden, damit auch im Winter keine Langeweile aufkommt und der Abrieb der Zähne ( vorallem der Schneidezähne) weiterhin gewährleistet wird.

Warum verfüttere ich keine Pellets?

Ganz einfach! Kaninchen in der Wildnis würden keine Pellets essen. In sehr vielen Pellets stecken Abfallprodukte die liebevoll umschrieben sind mit “Pflanzliche Nebenerzeugnisse”. Pellets sind üblicherweise nichts anderes als zusammen gematschte Abfallprodukte mit ein bisschen Stärke, Zucker, Getreide, künstlichen Vitaminen und Geschmacksverstärkern. Alles zusammengepresst und fertig. All diese Bestandteile sind für Kaninchen unverträglich und sorgen früher oder später für gesundheitliche Probleme.

Auch Fertigfuttermischungen, Knabberstangen, Drops und Co. sind keine gesunde Kaninchenernährung. Sie können zu Blasengrieß, Nierenversagen, Diabetes und Darmproblemen führen und sind meist für Zahnprobleme und Zahnfehlstellungen verantwortlich.

Kontakt:

Die Happy Rabbit Ranch ist eine fachtierärztlich betreute Privat-Zucht!

Betreut durch:

 

Dr. med. vet. W. Holtmann / Herford

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